Der Verband RKK plant regionale Umstrukturierung

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Koblenz. "Die Mitglieder des RKK-Ehrenrates sind mit ihrer Erfahrung viel zu wichtig, als dass man sie zum 'Alten Eisen' zählen darf" - sagt Präsident Hans Mayer, und er trifft sich in regelmäßigen Zeitabständen mit den "Weisen" vom Ehrenrat.

Beim gerade stattgefundenen gemeinsamen Arbeitsgespräch ging es um eine von ihm ins Auge gefasste Umstrukturierung des Verbandes. Nicht erst seit gestern ist die Zusammenarbeit mit den in den einzelnen politisch begrenzten Gebieten (z.B. Landkreisen) eingesetzten "Bezirksvorsitzenden"  reformbedürftig. Mayer: "Es ist halt kein Zustand, dass nach dem jetzigen Verfahren lediglich ein paar Vereine für ihre Region ihre Stimme abgeben, und damit der installierte Bezirksvorsitzende für alle Vereine seines Bezirks tätig werden soll. Er kann das nicht nur - er hat oft genug auch kein Interesse daran.

So kommt es, dass wir bei den erweiterten Vorstandssitzungen, die der Kontaktpflege mit den Vereinen dienen sollen, meist eine ganze Reihe der regional Verantwortlichen gar nicht sehen. Im Zeitalter des Internets muss das geändert werden. Unsere Vorstellung ist es,  mittels der gegebenen digitalen Möglichkeiten eine Basis-Demokratie auch in diesem Bereich einzuführen. Also: Künftig werden alle Vereine eines Bezirks in die Lage versetzt, ihren Vorsitzenden per Mausklick zu wählen. Auf diese Weise kann man das gesamte Einzugsgebiet des  immer mehr  sich ausdehnenden RKK-Verbandes umstrukturieren. Nach unseren Plänen werden wir also mehrere Kreise heutiger Begrenzung zu größeren Einheiten zusammen fassen. Insgesamt ist zunächst an 12 große Landesverbände quer über das Bundesgebiet gedacht. Die dafür sich bewerbenden Landesverbands-Präsidenten stehen Gewehr bei Fuß - ebenso ihre Stellvertreter. Das ist unser Plan, und den wollen wir bis zu den Sommerferien mit allen in der RKK maßgebenden Stellen diskutieren, um ihn - sofern wir ein positives Feedback sehen - bei der kommenden Jahreshauptversammlung durch Abstimmung zu verifizieren."

Mayer und seine Mitarbeiter vom Vorstand projizierten die angedachten Regionen auf die Projektionswand, und es ergab sich daraus eine lange,  sachdienliche Diskussion. Digitale Abstimmungen auf politischer Ebene haben in der letzten Zeit den Fingerzeig gegeben: Da tut sich Umwälzendes im digitalen Bereich. Ob alles ein Fortschritt ist ? Man wird es sehen. Die Mitglieder des RKK-Ehrenrats waren am Ende des Arbeitsgesprächs von den mit viel Dynamik vorgetragenen Vorstellungen ihres Präsidenten angetan und wollen seine Pläne unterstützen.